Peter Bruns & Claas Möller

Hamburger Flachbauten

Das Fotoprojekt Hamburger Flachbauten der beiden Fotografen Peter Bruns und Claas Möller dokumentiert ein- bis zweigeschossige Gebaeude, die im Kontext zur mehrgeschossigen Nachbebauung eine Besonderheit in der Stadtsilhouette darstellen. Haeufig sind diese Gebaeude in Kriegsluecken als Provisorien entstanden. Im Zuge der Nachverdichtung verschwindet dieser besondere Typ immer schneller und die architektonischen Zahnluecken werden geschlossen. Für das Projekt Hamburger Flachbauten wurden die beiden Fotografen mit dem Georg Koppmann Preis fuer Hamburger Stadtfotografie 2024 ausgezeichnet.
Hamburg ist bekannt für seine Backsteinarchitektur und prunkvollen Gründerzeitbauten aber auch der Ruf als Freie und Abrissstadt Hamburg ist im Stadtbild zahlreich belegt. Trotzdem finden sich fast über die gesamte Stadt verteilt kleine, meist ein- bis zweigeschossige Gebäude, die häufig als Provisorien errichtet wurden und gerade im Kontext zur mehrgeschossigen Nachbarbebauung wie Zahnlücken die Stadtsilhouette prägen. Teilweise in Kriegslücken entstanden, manchmal als Fragmente der viel älteren Vorkriegsbebauung übriggeblieben oder häufig dem architektonischen Zeitgeist der Nachkriegszeit folgend, wirken die Flachbauten wie aus der Zeit gefallene Fremdkörper. Diesen Bauwerkstypus haben die beiden Fotografen Peter Bruns und Claas Möller im Rahmen des Georg Koppmann Preises für Hamburger Stadtfotografie ins Visier genommen. Die Werkserie „Hamburger Flachbauten“ ist Architekturbetrachtung, Zeitdokument und Sozialstudie zugleich und setzt den im Zuge der Nachverdichtung immer häufiger zum Opfer fallenden Gebäuden ein fotografisches Denkmal.
Bild- und Urheberrecht:
Peter Bruns & Claas Möller
GEORG KOPPMANN PREIS FÜR HAMBURGER STADTFOTOGRAFIE PREISTRÄGER 2024
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