
Stephan Pflug
Sternbrücke
Fast sechs Jahre lang haben Menschen aus dem Viertel für den Erhalt der alten Brücke oder eine bessere Alternative protestiert. Eine Dokumentation des Widerstands von 2020 bis 2026. Das Fotoprojekt Sternbrücke des Hamburger Fotografen dokumentiert den Verlust eines identitätsstiftendes Baudenkmals und eines ganz besonderen urbanen Ortes zwischen Sternschanze und Altona.
Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Die denkmalgeschützte Sternbrücke Hamburg-Altona und ihr Umfeld
Proteste
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
Protest gegen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und einen überdimensionierten Neubau
„Pure Urbanität in negativer, aber auch in faszinierender Hinsicht“, schrieb der Industrie-Archäologe Sven Bardua über die Sternbrücke 2012 in seinem Buch „Die Stadt und das Auto“. Ungeplant und provisorisch hat sich an diesem Verkehrsknotenpunkt ein Ort der Hamburger Musik- und Clubkultur entwickelt. 2026 musste die historische Brücke aus Stahl St 48 der neuen Brücke weichen – vor allem wegen des Wunsches des Hamburger Senats, die Stresemannstraße an dieser einen Stelle zu verbreitern. Astra Stube, Fundbuero, Waagenbau, Beatboutique und zuletzt die Bar 227 – an der Sternbrücke gibt es diese Clubs heute nicht mehr. Der Neubau wurde ab 2024 auf der Brammerfläche (Ecke Schulterblatt/Max-Brauer-Allee) vormontiert. Für den Transport zur Kreuzung wurden mehr als 40 für das Mikroklima wertvolle Eichen entlang der Max-Brauer-Allee gefällt. Sieben Häuser wurden abgerissen, um Platz für die neue Brücke zu schaffen. Die Brücke trägt ihren Namen, weil der Verkehr hier sternförmig aus sieben Richtungen kreuzt: die Verbindungsbahn zwischen Altona und Innenstadt, die von Ost nach West verlaufende Stresemannstraße, die Max-Brauer-Allee, die von Südwest nach Nordost führt. Und die Wohlersallee, die hier mündet. Die erste Sternbrücke wurde 1893 im Zuge der Trassierung der Hamburg-Altonaer Stadt- und Vorortbahn erbaut, war jedoch dreißig Jahre später baufällig. In ihrer bekannten Form als Stahl-Balkenbrücke fügten Ingenieure sie 1925/1926 in die schon damals enge Bebauung ein. Beginnend um die Jahrtausendwende hat sich in den Kasematten unter der denkmalgeschützten Brücke ein Club-Biotop gebildet, das Menschen aus der ganzen Stadt anzog. 2020 veröffentlichte die Deutsche Bahn ihre Pläne: Abriss der alten Brücke und Neubau einer 26 Meter hohen und 108 Meter langen Bogenbrücke. Der Protest vor Ort gegen dieses Bauwerk dauerte sechs Jahre an. Es gründete sich die Initiative Sternbrücke, die donnerstäglichen Protest-Kreiselkonzerte wurden zur Institution, viele Menschen beteiligten sich an einem Crowdfunding, um eine Klage gegen den Bau zu ermöglichen. Am Ende entschieden die Richter pro Neubau.






